Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vielen mangelt es seit drei Wochen am Allernötigsten, trotzdem ist das Geld immer noch nicht bei allen oder nur teilweise angekommen.
+
Vielen mangelt es seit drei Wochen am Allernötigsten, trotzdem ist das Geld immer noch nicht bei allen oder nur teilweise angekommen.

Hochwasser

Hochwasser: Pause bei der Insolvenzantragspflicht ist nur ein Schritt von vielen

  • Ruth Herberg
    VonRuth Herberg
    schließen

Die Insolvenzantragspflicht soll für vom Hochwasser betroffene Unternehmen ausgesetzt werden. Eine gute Idee, doch das reicht nicht aus. Ein Kommentar.

Auch wenn es bis zur Umsetzung noch dauern wird: Es ist gut, dass die große Koalition nach der Flutkatastrophe vom Juli die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen vorübergehend aussetzen will. Wessen Firma durch die Folgen des Hochwassers in Schieflage geraten ist, hat zwar Aussichten auf finanzielle Unterstützung – doch vielerorts ist das Geld noch nicht auf den Konten. Der Zeitpuffer, den der Bund den Unternehmer:innen nun verschafft, dürfte zumindest bei einigen die Not etwas lindern. Allerdings muss der Bundestag – hoffentlich bald in einer Sondersitzung – erst noch zustimmen. Das lässt sich nicht umgehen.

Was sich dagegen beschleunigen lässt, ist das Auszahlen der Soforthilfen, die allen Betroffenen versprochen wurden und werden. Vielen mangelt es seit drei Wochen am Allernötigsten, trotzdem ist das Geld immer noch nicht bei allen oder nur teilweise angekommen. Wie groß die Verzweiflung ist, bekam jüngst Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet im Hochwassergebiet zu spüren, als mehrere Anwohner:innen ihrem Ärger Luft machten. Dass in Not geratene Unternehmen vorerst nicht zum Insolvenzgericht gehen müssen, kann letztlich nur ein Schritt von vielen sein – unter denen eine Soforthilfe für alle, die ihren Namen verdient, Priorität haben muss.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare