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Justin Trudeau, der einstige Sunnyboy der kanadischen Politik, hat sich verschätzt.
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Justin Trudeau, der einstige Sunnyboy der kanadischen Politik, hat sich verschätzt.

Kommentar

Wahl in Kanada: Ohrfeige für Trudeau

  • VonGerd Braune
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Der kanadische Regierungschef hat sich verzockt und bei der unnötig vorgezogenen Wahl die angestrebte absolute Mehrheit verpasst. Der Kommentar.

Ottawa – Justin Trudeau hat hoch gepokert. Er hatte Neuwahlen ausgerufen, weil er sich aufgrund der Umfragen des Frühsommers Chancen ausgerechnet hatte, mit seiner Liberalen Partei die absolute Mehrheit im Parlament in Ottawa gewinnen zu können. Ohne dazu gezwungen zu sein, hatte er den Menschen weniger als zwei Jahre nach dem letzten Urnengang eine unnötige, überflüssige, vorgezogene Wahl aufgezwungen.

Trudeau hat sich verschätzt

Aber Trudeau, der einstige Sunnyboy der kanadischen Politik, hat sich verschätzt. Die Bevölkerung nahm es ihm nicht ab, dass die Wahl ausgerufen werden musste, um den Wählerinnen und Wählern ein Mitspracherecht im Kampf gegen Covid zu geben. Dabei war Trudeaus Covid-Politik generell gut angekommen.

Der Wahlkampf stärkte bei vielen den Unmut darüber, dass in Zeiten der vierten Corona-Welle Trudeau wahlwerbend durch das Land zog, anstatt in Ottawa zu arbeiten. Es festigte sich der Eindruck, dass es dem Premier vor allem darum ging, seine Machtbasis im Parlament zu vergrößern und uneingeschränkt und unbehindert von der Opposition regieren zu können. (Gerd Braune)

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