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Nichts für Ungeduldige

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Die Ampelkoalition ist im Grunde als einzig mögliches Regierungsbündnis übrig geblieben.
Die Ampelkoalition ist im Grunde als einzig mögliches Regierungsbündnis übrig geblieben. © dpa

Die Verhandlerinnen und Verhandler werden hingegen weiter vorsichtig agieren. Auch weil die Ampelkoalition im Grunde als einzig mögliches Regierungsbündnis übrig geblieben ist. Ein Kommentar.

Wenn SPD, Grüne und FDP in dieser Woche weiter eine Ampelkoalition vorbereiten, dürfte es vorbei sein mit ausschließlich harmonischen Tönen. Davon künden die Forderungen des politischen Nachwuchses. Die Grüne Jugend will keine Kompromisse beim Klimaschutz, die Jusos wollen sich gegen Hartz IV einsetzen. Sie sind nicht die Einzigen, die nach der Zeit der Annäherung und Vertrauensbildung mehr über die Inhalte einer künftigen Koalition wissen wollen.

Die Verhandlerinnen und Verhandler werden hingegen weiter vorsichtig agieren. Auch weil die Ampelkoalition im Grunde als einzig mögliches Regierungsbündnis übrig geblieben ist. Jamaika ist mit einer desolaten Union nicht mehr denkbar, eine große Koalition will nach wie vor niemand. Und alle Beteiligten wissen, wie schnell eine aufgeregte Öffentlichkeit Fehler bestraft und von hoffnungsvollen Kandidatinnen oder Kandidaten wenig oder nichts übrig lässt.

Doch die Spitzen des politischen Trios werden nicht ewig Zeit bekommen. Sie werden schon bald einer teils ungeduldigen Öffentlichkeit erklären müssen, auf welche Ziele sie sich verständigt haben. Dann wird klar, ob es ihnen gelungen ist, tragfähige Brücken zu bauen, über die nicht nur die Parteiangehörigen gehen können.

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