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Hohenzollern

Nicht nur Zoff um den Zaster

  • Thomas Kaspar
    VonThomas Kaspar
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Der Streit der Hohenzollern über die Rückgabe von angeblichem Eigentum zeigt: Die Zeiten sind vorbei, in denen Adelige andere mundtot machen

Ein steinerner Adler am ehemaligen Hohenzollern-Schloss Lindstedt in Potsdam

Leicht lässt sich die Wut auf Mitglieder des einstigen Hochadels aktivieren, wenn diese offensichtlich den Hals nicht voll genug bekommen können. Durch die dreisten Forderungen jener Hohenzollern-Erben, denen der Reichtum in den Schoß der Mütter gelegt wurde, bleibt so nur wenig übrig von einem inneren Adel, der angeblich verpflichtet.

Diese Ressentiments können leicht zweckentfremdet werden – wie vom Berliner Kultursenator im Streit um die Rückgabe enteigneter Güter. Sich dabei als Republikaner zu gerieren, ist zu durchsichtig. Es geht ums Geld, fertig.

Hohenzollern und die Nazis: Der Streit um das Geschichtsbild

Der Zoff um den Zaster darf nicht überdecken, dass ein ganz anderer Streit ausgefochten wird. Welches Bild wird einst in den Geschichtsbüchern stehen? Seit Jan Böhmermann die Gutachten zur Rolle der Familie in der NS-Zeit öffentlich gemacht hat, tobt ein selten so erbittert geführter Streit über Veröffentlichungen. Wie man Geschichte schreibt, haben die Hohenzollern oft genug mit Schwert und Muskete gezeigt, nun versuchen sie es mit Rechtsanwälten. Doch die Zeiten sind vorbei, in denen Adelige andere mundtot machen.

(Autor: Thomas Kaspar)

Rubriklistenbild: © Ralf Hirschberger/dpa

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