Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Afghanistan

Nicht nachlassen

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
    schließen

Die gelungene Rettungsaktion der Bundeswehr und anderer Beteiligten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie erst durch viele Fehleinschätzungen der Bundesregierung nötig wurde

Das berechtigte Lob der Bundeswehr und anderer Beteiligten, die viele Staatsangehörige und Hilfskräfte mit einem gefährlichen Einsatz vor den Taliban gerettet haben, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Rettungsaktion erst durch viele Fehleinschätzungen der Bundesregierung nötig wurde. Die zuständigen Ministerinnen und Minister sollten das nicht vergessen in den letzten Monaten im Amt und dazu beitragen, wenigstens einige Fehler zu korrigieren. Dazu gehört es, alles zu tun, um noch mehr gefährdete Afghaninnen und Afghanen aus dem Land zu holen.

Das ist durch den verheerenden Anschlag des sogenannten Islamischen Staates am Kabuler Flughafen noch schwieriger geworden. Denn nun wird deutlich, dass dem Land am Hindukusch weitere gewalttätige Konflikte bevorstehen. Die Taliban müssen nicht nur gegen den konkurrierenden IS vorgehen, sondern auch gegen die Kämpfer der ehemaligen Regierung.

All dies erschwert die Verhandlungen der westlichen Staaten mit den Taliban über die Ausreise von gefährdeten Menschen. Hinzu kommt, dass die Taliban noch einige Zeit brauchen, um ihre Macht zu konsolidieren. Und ohne Wohlwollen der Dschihadisten wird ohnehin nichts gehen. Keine leichte Aufgabe. Berichte S. 2-4

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare