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Nicht die letzte Lieferung

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Die USA, Deutschland und die anderen EU-Staaten dürfen sich weiter streiten. Wichtiger ist, dass sie weiter gemeinsam handeln und sich von Putin nicht auseinandertreiben lassen.
Die USA, Deutschland und die anderen EU-Staaten dürfen sich weiter streiten. Wichtiger ist, dass sie weiter gemeinsam handeln und sich von Putin nicht auseinandertreiben lassen. © Steffen Hebestreit

Die Ukraine kann auch ohne die deutschen Kampfpanzer Leopard mit der weiteren nötigen Waffenlieferung der westlichen Verbündeten zufrieden sein. Der Kommentar.

Die Regierung von Wolodymyr Selenskyj bekommt die gewünschten Leopard vorerst nicht. Doch vieles deutet darauf hin, dass Kanzler Olaf Scholz bald dem innen- und außenpolitischen Druck nachgeben wird. Doch die Ukraine kann auch ohne die deutschen Kampfpanzer mit der weiteren nötigen Waffenlieferung zufrieden sein. Es wird sicher nicht die letzte gewesen sein. Schließlich bereitet der russische Autokrat Wladimir Putin sein Land und seine Armee auf einen langen Krieg vor.

In den USA, in Deutschland und den anderen EU-Staaten wird weiter gestritten werden, wann wer wie viel militärisches Gerät nach Kiew bringen kann und soll. Das westliche Bündnis tut also gut daran, über Bedenken wie die von Kanzler Scholz weiter zu diskutieren. Wichtiger ist aber, dass sie weiter gemeinsam handeln und sich von Putin nicht auseinandertreiben lassen.

Daran wird sich erst etwas ändern, wenn der Autokrat im Kreml einlenkt. Bis dahin wird der US-geführte Westen nicht nur die Sanktionen gegen Russland aufrecht erhalten, sondern auch weiter Lösungen für die Folgen des Krieges finden müssen. Es wird auch kein Fehler sein, im Laufe des militärischen Konflikts immer mal wieder Putin anzubieten, die Waffen schweigen zu lassen und über ein Ende des Konflikts oder gar über den Frieden zu verhandeln.

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