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Myanmar

Nicht alleinlassen

  • Sabine Hamacher
    VonSabine Hamacher
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Es war ein blutiges Wochenende in Myanmar. Am Sonntag kamen mindestens sechs Demonstranten gewaltsam ums Leben. Ein Kommentar.

In der Wirtschaftsmetropole Rangun und der Küstenstadt Dawei erschossen Soldaten mehrere Menschen; in Bago im Landeszentrum meldeten Medien den Tod zweier 18-Jähriger. Die Eskalation kam, knapp einen Monat nach dem Militärputsch, keineswegs unerwartet. Die Junta hat schon früher gezeigt, dass sie zu größter Brutalität fähig ist, und auch in den vergangenen Tagen immer härter gegen die Widerstandsbewegung durchgreifen lassen.

So schockierend es ist, dass das Militär mit scharfer Munition auf Jugendliche, auf Frauen und Männer schießt – viele Menschen in Myanmar sind entschlossen, ihren Kampf fortzusetzen. Und sie erwarten Unterstützung. Die Europäische Union hat den Putsch aufs Schärfste verurteilt, die USA haben Sanktionen gegen die Junta verhängt. Das alles ist gut. Aber es reicht nicht. Myanmar darf kein weiteres Hongkong, kein weiteres Belarus werden; es braucht nicht noch ein Land, dessen Bevölkerung wir für ihren mutigen Einsatz für die Demokratie bewundern, aber gleichzeitig damit alleinlassen.

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