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3000 Euro für verhinderte oder gar zerstörte Karrieren sind alles andere als großzügig.
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3000 Euro für verhinderte oder gar zerstörte Karrieren sind alles andere als großzügig.

Kommentar

Nachbessern, bitte

  • Andreas Schwarzkopf
    vonAndreas Schwarzkopf
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Das Verteidigungsministerium hätte diskriminierte homosexuelle Soldatinnen und Soldaten früher und höher entschädigen sollen. Ein Kommentar.

Die Entschädigung für diskriminierte homosexuelle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und der Volksarmee der DDR kommt zu spät. Schließlich sind die teils dramatischen Schicksale schon sehr lange bekannt. Das Verteidigungsministerium hat sich viel zu viel Zeit gelassen, für dieses symbolische Zeichen - rund 20 Jahre nach dem offiziellen Ende der institutionellen Diskriminierung in der Armee. Und 3000 Euro für verhinderte oder gar zerstörte Karrieren sind alles andere als großzügig. Da kann, da sollte nachgebessert werden.

Und schon gar nicht sollte „dieses dunkle Kapitel Bundeswehrgeschichte“ geschlossen werden. Luftwaffe, Marine und Heer sollten vielmehr diesen Teil ihrer Historie erforschen und dokumentieren, wie es den Betroffenen über die Jahrzehnte ergangen ist. Auf diesem Wege könnten sie all jenen gerecht werden, die nicht die Vorgaben des Gesetzes erfüllen und leer ausgehen. Zusätzlich könnte weiter gegen die verbale Diskriminierung vorgegangen werden, über die Einzelne nach wie vor berichten.

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