Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Ich habe Wohnungen, Autos, Fahrstühle und unzählige Rosenkränze gesegnet und soll zwei Menschen nicht segnen können, die sich lieben? Das kann nicht Gottes Wille sein“ – mit dieser Meinung spricht der Generalvikar des Bistums Speyer, 
 Andreas Sturm, vielen Seelsorger:innen aus dem Herzen.
+
„Ich habe Wohnungen, Autos, Fahrstühle und unzählige Rosenkränze gesegnet und soll zwei Menschen nicht segnen können, die sich lieben? Das kann nicht Gottes Wille sein“ – mit dieser Meinung spricht der Generalvikar des Bistums Speyer, Andreas Sturm, vielen Seelsorger:innen aus dem Herzen.

Katholische Kirche

Mit oder ohne Segen

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
    schließen

Viele Professorinnen und Professoren der Theologie protestieren zur Recht gegen den Vatikan und dessen Segnungsverbots für gleichgeschlechtliche Paare. Der Kommentar.

Roma locuta, causa finita (Rom hat gesprochen, die Sache ist beendet) - dieser Satz gilt schon lange nicht mehr. Jüngstes Beispiel: die Reaktionen auf das vatikanische Verbot von Segensfeiern für homosexuelle Paare. „Ich habe Wohnungen, Autos, Fahrstühle und unzählige Rosenkränze gesegnet und soll zwei Menschen nicht segnen können, die sich lieben? Das kann nicht Gottes Wille sein“, pointierte schon vergangene Woche der Generalvikar des Bistums Speyer, Andreas Sturm, seinen Frust und sprach damit vielen Seelsorger:innen aus dem Herzen.

Jetzt geben auch mehr als 200 namhafte Theologie-Professorinnen und -Professoren der Glaubenskongregation kontra und attestieren dem Papier aus Rom mangelnde theologische Tiefe.

Ändern wird das im Vatikan nichts. Ganz bewusst ist das Lehramt hier eingeschritten und setzt auf dem „Synodalen Weg“, den die katholische Kirche hierzulande beschreitet, ein weiteres Stoppschild. Was bleibt da? Nur eins: Theologisch gut begründet an der vielerorts üblichen Segnung von schwulen und lesbischen Paaren festzuhalten - mit oder ohne Segen aus Rom.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare