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Nancy Pelosi, Kevin McCarthy und der Hammer: Der Anführer der Republikaner im Repräsentantenhaus hat sich übel im Ton vergriffen.
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Nancy Pelosi, Kevin McCarthy und der Hammer: Der Anführer der Republikaner im Repräsentantenhaus hat sich übel im Ton vergriffen.

Kommentar

Den US-Republikanern sind alle Mittel recht

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Für einen führenden Politiker mit Vorbildfunktion wie den Republikaner Kevin McCarthy verbietet es sich, die Gewalt gegen Frauen zu verharmlosen. Der Kommentar.

Es sagt viel aus über die US-Republikaner, wenn deren Anführer im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, bei einem Dinner sagt, er wolle die demokratische Präsidentin des Hauses, Nancy Pelosi, mit dem Hammer schlagen. Zunächst ist Gewalt gegen Frauen alles andere als witzig. Sie ist brutale Realität und es verbietet sich für einen führenden Politiker mit Vorbildfunktion wie Kevin McCarthy, seltsame Kommentare abzugeben. Und es verrät ein seltsames Demokratieverständnis, wenn man den Mitbewerber auf diese Art aus dem Weg räumen will.

Doch McCarthy ist mit diesem Fehlverhalten nicht allein. Besonders viel Kritik von den Gästen der Spendengala im US-Bundesstaat Tennessee ist nicht überliefert. Das zeigt, dass Teile der Grand Old Party weiter zu allen Mitteln greifen werden, um bei den Midterm-Wahlen Ende kommenden Jahres entscheidende Stimmen für sich zu gewinnen.

Die Republikaner scheinen nichts aus den Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre lernen zu wollen. Unklar ist aber, wie sie damit künftig Wahlen gewinnen wollen. Die jüngsten Urnengänge konnten sie nicht für sich entscheiden - weder die Präsidentschaft noch die Swing States. Auf Dauer werden ihnen kaum die Bundesstaaten reichen, in denen sie ohnehin fast immer gewinnen.

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