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45 Millionen geschredderte Küken pro Jahr gäbe es weniger, wenn Julia Klöckner ihren Job gemacht hätte.
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45 Millionen geschredderte Küken pro Jahr gäbe es weniger, wenn Julia Klöckner ihren Job gemacht hätte.

Kommentar

Millionen tote Küken zu viel

  • Thomas Kaspar
    vonThomas Kaspar
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Agrarministerin Klöckner hätte das Gesetz zum Schutz von Küken viel früher auf den Weg bringen können und müssen. Der Kommentar.

Selten kann man den Unterschied zwischen dem, was im Koalitionsvertrag steht, und der Realität so klar messen: 45 Millionen geschredderte Küken pro Jahr gäbe es weniger, wenn Julia Klöckner ihren Job gemacht hätte. Es ist schwer zu ertragen, die Agrarministerin mit kummervoller Miene verkünden zu hören, dass es „ethisch nicht zu vertreten“ sei, Tiere aufgrund ihres Geschlechts zu töten. Es lag einzig an ihr, das Verbot früher umzusetzen. Ihr Konzept der Freiwilligkeit war wirkungslos. Trotz Druck aus den Betrieben, trotz Gerichtsurteil hat sie sich bis jetzt Zeit gelassen und dann auch noch Hintertüren bis 2024 eingebaut.

Die einsame Vorreiterrolle Deutschlands hierbei dokumentiert auch das Versagen, eine europäische Lösung zu erzielen. Die Verbraucher sind längst sensibel, aber sie können nicht erkennen, ob Eier aus Brütereien importiert werden, die immer noch Tiere massenhaft häkseln. Und noch weniger ist transparent, woher etwa Eier in Nudeln stammen – zu oft noch aus Käfigen in Osteuropa. Die Zeit für folgenlose Entrüstung ist vorbei. Jetzt brauchen wir klare Gesetze.

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