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Wenn Angela Merkel ihre Worte ernst meint, dann hätte sie CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet ermuntern sollen, beim Klimaschutz nicht so wachsweich zu formulieren, wie in den vergangenen Tagen.
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Wenn Angela Merkel ihre Worte ernst meint, dann hätte sie CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet ermuntern sollen, beim Klimaschutz nicht so wachsweich zu formulieren, wie in den vergangenen Tagen.

Klimaschutz

Merkels Masche

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Die Kanzlerin räumt Versäumnisse beim Klimaschutz ein, vergisst aber zu sagen, mit welchen Schritten und Mitteln sich dieser verbessern ließe. Ein Kommentar.

Wenn Politikerinnen wie Angela Merkel Versäumnisse eingestehen wie etwa beim Klimaschutz, dann wirkt das sympathisch und sehr menschlich. Schließlich sind wir ja alle fehlbar. Doch bei einer Kanzlerin möchte man schon wissen, an welcher Stelle sie während ihrer 16-jährigen Regierungszeit anders entscheiden würde, statt zu hören, wie kompliziert Klimaschutz ist und dass sie „Enttäuschungen erlebt“ hat.

Es ist auch zu wenig, wenn sie feststellt, es sei nicht ausreichend viel passiert und man könne in diesem Tempo nicht weiter machen, sondern müsse schneller werden. Sie hätte lieber sagen sollen, wie der Klimaschutz mit welchen Mitteln und welchen Schritten beschleunigt werden kann.

Und wenn sie ihre Worte ernst meint, dann hätte sie CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet ermuntern sollen, beim Klimaschutz nicht so wachsweich zu formulieren, wie in den vergangenen Tagen. Doch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident will offensichtlich lieber am Weiter so festhalten. Damit wird er das Tempo beim Klimaschutz aber sicher nicht erhöhen.

Wer also als Wählerin oder Wähler das Tempo beim Klimaschutz erhöhen will, der sollte sein Kreuz bei der Bundestagswahl nicht bei den Christdemokraten machen.

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