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Mehr tun gegen Brände – sonst müssen weitere Menschen leiden

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Von: Friederike Meier

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Feuerwehrleute und Freiwillige versuchen mit einem Wasserschlauch einen Waldbrand nahe des Dorfes Glatsona auf der Insel Euböa (Euböa) zu löschen.
Feuerwehrleute und Freiwillige versuchen mit einem Wasserschlauch einen Waldbrand nahe des Dorfes Glatsona auf der Insel Euböa (Euböa) zu löschen. © Angelos Tzortzinis/AFP

Die von den Waldbränden betroffenen Staaten Italien und Griechenland müssen mit den anderen EU-Staaten mehr in die Anpassung an den Klimawandel investieren. Der Kommentar.

Die von Bränden betroffene Fläche könnte im Mittelmeerraum um bis zu 87 Prozent größer werden, wenn sich die Erde insgesamt um zwei Grad erhitzt. Das steht in einem Entwurf für den zweiten Teil des Sachstandsberichts des Weltklimarats, der im kommenden Jahr verabschiedet werden soll.

Die Folgen des Klimawandels werden für die betroffenen Länder also verheerend sein. Brände wie die, die in Griechenland, Italien und der Türkei wüten, werden für sehr viele Menschen normal werden. Die Mittelmeerländer müssen darauf reagieren. Vor allem braucht es einen Umbau der Wälder und eine Anpassung der Siedlungen an Brände.

Klimawandel: EU muss sich mehr um Waldbrände kümmern

Auch bei der EU muss das Thema höher auf die Agenda. Der mehrjährige Finanzrahmen der EU sieht vor, dass in den nächsten sechs Jahren 30 Prozent des Geldes für den Klimaschutz ausgegeben werden. Für die Anpassung an den Klimawandel fehlen entsprechende Zusagen. Zwar darf darunter die Vermeidung von Emissionen nicht leiden. Doch angesichts der Brände ist klar: Es ist zu spät, um sich nur auf den Klimaschutz zu konzentrieren. (Friederike Meier)

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