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Maskentragen ist sozial

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Von: Jutta Rippegather

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Für einen Verzicht auf die Maskenpflicht in Bus und Bahn besteht kein Anlass.
Für einen Verzicht auf die Maskenpflicht in Bus und Bahn besteht kein Anlass. © Monika Skolimowska/dpa

Ein Mund-Nasen-Schutz heißt Rücksichtnahme gegenüber Alten, Vorerkrankten und auch Menschen mit geringem Einkommen, die kein Auto besitzen. Die haben keine Alternative zur Enge in der Rushhour in Bus und Bahn. Der Kommentar.

Man kann streiten über die Verhältnismäßigkeit, über Sinn oder Unsinn einer mehrtägigen Zwangsisolation im Fall einer symptomfreien Corona-Infektion. Nicht zuletzt die Personalengpässe bei der Bahn haben gezeigt, welche Risiken für die kritische Infrastruktur damit einhergehen können. Zugverbindungen fallen aus, weil Stellwerke nicht besetzt werden können.

Doch für einen Verzicht auf die Maskenpflicht in Bus und Bahn besteht kein Anlass. Das Virus ist nicht verschwunden, es kostet weiter Menschenleben. Der Mund-Nase-Schutz ist hochwirksam und einfach.

Er schützt nicht nur vor Corona. Sondern vor all den Infektionskrankheiten, die uns im Winter wieder heimsuchen werden, allen voran der Influenza, für die in dieser Saison eine besonders heftige Welle vorausgesagt wird.

Maske tragen ist sozial und vernünftig. Ein Mund-Nase-Schutz heißt Rücksichtnahme gegenüber Alten, Vorerkrankten und auch Menschen mit geringem Einkommen, die kein Auto besitzen. Die haben keine Alternative zur Enge in der Rushhour in Bus und Bahn.

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