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Von: Andreas Schwarzkopf

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Auf diesem vom iranischen Außenministerium veröffentlichten Foto reichen sich Enrique Mora, Koordinator der Europäischen Union für die Gespräche zur Wiederbelebung des iranischen Atomabkommens mit den Weltmächten, und Ali Bagheri Kani, Chefunterhändler für Atomfragen im Iran, die Hand.
Auf diesem vom iranischen Außenministerium veröffentlichten Foto reichen sich Enrique Mora, Koordinator der Europäischen Union für die Gespräche zur Wiederbelebung des iranischen Atomabkommens mit den Weltmächten, und Ali Bagheri Kani, Chefunterhändler für Atomfragen im Iran, die Hand. © Iranisches Außenministerium/dpa

Gelingt es in Wien nicht, das iranische Atomprogramm wieder einzuschränken, droht der Konflikt zwischen dem Iran und Israel zu eskalieren und ein Wettrüsten in der Golf-Region. Ein Kommentar.

Immerhin reden die USA und der Iran nach einer wochenlangen Pause wieder indirekt miteinander über das Atomprogramm des Mullah-Regimes. Verstärkt wird das Duo durch ein diplomatisches Quartett aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland. Das war es aber auch schon mit den guten Nachrichten.

Denn die USA und der Iran können sich seit März nicht auf einen Lösungsentwurf einigen, mit dem das iranische Atomprogramm erneut eingeschränkt und zugleich die US-Sanktionen aufgehoben werden sollen. Damit wäre nicht nur der Teufelskreislauf durchbrochen aus US-Sanktionen und iranischen Verstößen gegen das Wiener Abkommen von 2015. Der selbsternannte Gottesstaat würde auch aufhören, weiter Uran anzureichern, um damit eine Atomwaffe zu bauen.

Gelingt es nicht, dies zu verhindern, drohen fatale Folgen. Es würde den nicht mehr ganz geheimen Krieg zwischen Israel und Iran anheizen, weil die israelische Regierung mit allen Mitteln verhindern will, dass der Iran Atomwaffen herstellt. Und Saudi-Arabien würde sicher atomar aufrüsten wollen.

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