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Das Lieferkettengesetz soll die Menschenrechte auch in der Textilindustrie sichern.
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Das Lieferkettengesetz soll die Menschenrechte auch in der Textilindustrie sichern.

Arbeit und Gesundheit

Lieferketten kontrollieren

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Der Bundestag sollte das Lieferkettengesetz nicht weiter verwässern, sondern als wirkungsvolles Instrument verabschiedet, damit europäische Arbeits- und Gesundeitsstandards auch in anderen Staaten angewandt werden. Ein Kommentar.

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Arbeitsorganisation ILO liefert erschreckende Zahlen. Demnach starben im Jahr 2016 weltweit rund 745 000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weil sie zu viel gearbeitet haben. Menschen in Europa sind vor einem derartigen Risiko allerdings wegen der Arbeitsschutzregeln relativ gut geschützt.

Wer europäische Standards auch in anderen Staaten zur Geltung verhelfen will, der sollte sich dafür einsetzen, dass der Bundestag in dieser Woche das Lieferkettengesetz nicht weiter verwässert, sondern als wirkungsvolles Instrument verabschiedet. Dann müssen hiesige Firmen bei der Produktion ihrer Güter die Kernarbeitsnormen der ILO berücksichtigen.

Dies sollte dazu beitragen, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter angemessen entlohnt werden und nicht zu viel arbeiten müssen. Wenn die anderen europäischen Staaten mitziehen, entsteht eine Marktmacht, die vieles verändert. Das Lieferkettengesetz wird sicher nicht alleine alle Missstände bei der Produktion beseitigen. Es ist aber ein Anfang.

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