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Christian Lindner beim Dreikönigstreffen der FDP.
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Christian Lindner beim Dreikönigstreffen der FDP.

Kommentar

Lieber nicht so laut

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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FDP-Chef Lindner hat beim Dreikönigstreffen auf eine Triumphrede verzichtet, weil er wohl weder Niederlagen vergessen hat, noch vor sich liegende Aufgaben unterschätzt. Ein Kommentar.

FDP-Chef Christian Lindner war sicher gut beraten, beim Dreikönigstreffen auf eine Triumphrede zu verzichten. Für zu viel Hochstimmung haben er und die Seinen auch keinen Grund.

Zwar gehören die Freien Demokraten zu den Siegern der Bundestagswahl und regieren deshalb im Bund mit. Zudem trägt der Ampel-Koalitionsvertrag ihre Handschrift. Lindner dürfte aber nicht vergessen haben, dass er vor rund vier Jahren zu Recht viel Kritik einstecken musste, weil er eine Koalition mit CDU/CSU und den Grünen platzen ließ. Oder dass die Wahl eines FDP-Ministerpräsidenten mit Stimmen der AfD in Thüringen vor etwa zwei Jahren ihm schwer zu schaffen machte, weil das eben nicht hätte passieren dürfen.

Ein allzu großspuriges Auftreten mied er sicher auch, weil er weiß, wie hoch die Fallhöhe ist. Schließlich haben er und seine Partei sich viel vorgenommen, was immer auch die Gefahr des Scheiterns in sich trägt. Sie wollen nicht nur regieren, sondern für Milliarden-Entlastungen sorgen und obendrein die Freiheit verteidigen, wie sie sie verstehen.

Letzteres fällt ihnen in der Corona-Krise wegen der rasant steigenden Inzidenzen immer schwerer. Und die Diskussion über die Impfpflicht sorgt für heftige Debatten innerhalb der FDP.

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