Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kommentar

Leeres Versprechen

  • Sabine Hamacher
    VonSabine Hamacher
    schließen

Kraft für die Revolution haben die Aktivist:innen in Myanmar seit einem halben Jahr. Nun müssen sie weiter die Stirn bieten. Ein Kommentar.

In zwei Jahren soll in Myanmar gewählt werden. Was die Militärführung am Wochenende verkündet hat, klingt erst mal wie eine gute Nachricht. Der Ausnahmezustand werde im August 2023 aufgehoben, versicherte Juntachef Min Aung Hlaing im Fernsehen; dann solle unter Beteiligung mehrerer Parteien gewählt werden.

Doch eine Wahl hat es bekanntlich schon im November 2020 gegeben, Aung San Suu Kyi und ihre Partei NLD gewann sie haushoch. So überzeugend, dass es der Junta unheimlich wurde und sie Suu Kyi Anfang Februar entmachtete. Auf den Putsch folgten Massenproteste, die Streitkräfte habe seither mehr als 900 Menschen getötet.

Und so zeigten die Aktivist:innen am Sonntag auch gleich, was sie von Hlaings Versprechen halten: nichts. In mehreren Städten Myanmars gingen Menschen auf die Straße. In Kale im Norden des Landes hielten sie ein Banner hoch mit der Aufschrift „Kraft für die Revolution“. Dass sie diese Kraft haben, zeigen sie seit mehr als einem halben Jahr. Bleibt zu hoffen, dass sie der brutalen Gewalt des Militärs auch weiter die Stirn bieten können.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare