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Lasst Julian Assange frei!

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Von: Bascha Mika

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Der Oberste Gerichtshof in London könnte in dem Berufungsverfahren klarstellen, dass der Wikileaks-Gründer nicht an die USA ausgeliefert werden wird. Der Kommentar.

Wer stoppt das Unrecht? Die Diffamierung, Demütigung und Willkür? Wer entlässt Julian Assange nach neun Jahren Isolation in die Freiheit? Der Oberste Gerichtshof in London könnte den Menschenrechtsverletzungen schnell ein Ende machen. Könnte beim jetzigen Berufungsverfahren klarstellen, dass der Wikileaks-Gründer keinesfalls an die USA ausgeliefert werden wird. Seine Freilassung ist zwingend!

Aus Anlass des Berufungsverfahrens in London fordern Menschen in der britischen Hauptstadt, den Wikileaks-Gründer freizulassen.
Aus Anlass des Berufungsverfahrens in London fordern Menschen in der britischen Hauptstadt, den Wikileaks-Gründer freizulassen. © Alberto Pezzali/dpa

Julian Assange ist ein politischer Gefangener

Denn Assange ist ein politischer Gefangener. Doch ein Abkommen zwischen den USA und Großbritannien verbietet deren Auslieferung. In den USA würde Assange zudem sicher sterben. Offenbar hat die CIA bereits während der Amtszeit von Donald Trump seine Entführung und seinen Mord erwogen. Und in einem US-Hochsicherheitsgefängnis würde er wohl zugrunde gerichtet.

Verfolgung von Julian Assange ist Angriff auf Meinungs- und Pressefreiheit

Die Verfolgung von Assange ist ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit. Sie soll alle abschrecken, die an der Schnittstelle von Journalismus und Whistleblowing arbeiten. „Bei einer Auslieferung würde Assange wohl zu Tode gefoltert“, sagt UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer. Will sich das Oberste Gericht der Beihilfe schuldig machen? (Bascha Mika)

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