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Friedrich Merz könnte in Laschets Team für Finanzen stehen.
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Friedrich Merz könnte in Laschets Team für Finanzen stehen.

Laschets Wahlkampf

Armin Laschet im Wahlkampf-Endspurt: Viele sollen einen stützen

  • Anja Maier
    VonAnja Maier
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Armin Laschet steckt im Umfragetief und will im Wahlkampf aufholen - mit einem Kompetenzteam. Aber offenbar trauen ihm die eigenen Leute das nicht mehr zu. Ein Kommentar.

Es wirkt, als habe Armin Laschet von der SPD gelernt. Aber nicht von der Olaf-Scholz-SPD, sondern von der vor acht Jahren. Damals hatte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sein Kompetenzteam präsentiert: Männer und Frauen, die für Sachthemen standen. Nicht weil Steinbrück ein guter Teamplayer gewesen wäre. Im Gegenteil, der Finanzexperte galt als den Menschen schwer zu vermittelnder Agenda-Politiker, den man mit freundlichen Fachleuten zu umkränzen versuchte. Am Ende half alles nichts: Am Wahltag sackte die SPD um 5,2 Prozentpunkte auf 20,5 Prozent ab.

Im Jahr 2021 nun hat auch die Union einen immer problematischeren Spitzenkandidaten. Sein Name: Armin Laschet. Sein Umfragewert: 22 Prozent. Sein Rückhalt: schwindend. Dass Laschet knapp vier Wochen vor der Wahl eigene Klima-Fachleute präsentiert, muss CDU und CSU beunruhigen. Denn hier geht keiner nach vorne, der ein Freund der fachpolitischen Schwarmintelligenz wäre.

Vielmehr geht es darum, den angeschlagenen Kandidaten von allen Seiten zu stützen und auf diese Weise doch noch irgendwie ins Kanzleramt zu hieven. Dass Laschet ankündigt, weitere Themenschwerpunkte „mit Personen zu verbinden“, bedeutet letztlich nur: Da will einer das Land führen, dem die eigenen Leute das nicht mehr zutrauen.

Hinweis: im Kommentar wird behauptet, dass die SPD mit Kanzlerkandidat Peer Steinbrück im Jahr 2013 5,2 Prozentpunkte verloren habe. Tatsächlich hatte sich die SPD 2013 mit Peer Steinbrück von 23 auf 25,7 % verbessert und verlor 2017 mit Martin Schulz 5,2 Prozentpunkte. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. (Red)

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