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Digitalwährung

Wer vertraut Bitcoin?

  • Daniel Baumann
    vonDaniel Baumann
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Immer mehr Fonds und Finanzdienstleister kaufen Bitcoin. Bürgerinnen und Bürger sollten deswegen aber nicht bedenkenlos ihr Geld in Bitcoin tauschen. Der Kommentar.

Was braucht es, damit eine Währung akzeptiert ist? Es braucht Vertrauen. Darin unterscheidet sich unser Papiergeld in keiner Weise von Digitalwährungen wie Bitcoin. Es geht um das Vertrauen, dass jemand anders das Geld annimmt und man dafür Essen, einen Haarschnitt oder ein Auto erhält. Ist dem nicht so, ist Geld wertlos. Es ist also zuallererst das Vertrauen, das darüber entscheidet, ob aus dem Bitcoin mal ernsthaftes Geld wird.

Bis diese Frage geklärt ist, wird noch viel Zeit vergehen. Dass nun immer mehr Fonds und Finanzdienstleister Bitcoin kaufen, sollten Bürgerinnen und Bürger nicht als Hinweis sehen, dass sie nun bedenkenlos ihr Geld in Bitcoin tauschen können.

Historisch schwankt der Wert der Digitalwährung enorm: Ein kompletter Crash ist genauso möglich wie noch sehr viel stärkere Wertsteigerungen. Wer bei dem ökologisch übrigens sehr bedenklichen Bitcoin - eine Transaktion verbraucht so viel Strom wie ein Haushalt pro Woche – trotzdem dabei sein will, wartet einen Rücksetzer ab und investiert so viel Geld, wie er oder sie mit einem Lächeln verlieren kann.

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