Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Olaf Scholz (SPD), spricht nach der Anhörung vor dem Bundestagsfinanzausschuss mit Journalisten.
+
Olaf Scholz (SPD), spricht nach der Anhörung vor dem Bundestagsfinanzausschuss mit Journalisten.

Finanzausschuss

Krisenfester Olaf Scholz

  • Thomas Kaspar
    VonThomas Kaspar
    schließen

Der SPD-Kanzlerkandidat wirkt auch im Finanzausschuss weiter unangreifbar – seine Gegner:innen haben sich damit einen Bärendienst erwiesen

Ein einstiger CDU-Vorsitzender ordnet als Staatsanwalt in Osnabrück wenige Tage vor der Wahl die Durchsuchung der Geldwäsche-Einheit des Finanzministeriums an. Der Fall liegt eineinhalb Jahre zurück, wahrscheinlich hätte ein Telefonat genügt, um die Akten zu erhalten. Doch in der Pressemitteilung suggeriert die Ermittlungsbehörde eine Mitschuld von Olaf Scholz.

Hier von einem „rechtsfreien Raum bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität“ zu sprechen wie Florian Toncar (FDP) oder „Versagen auf breiter Front“ wie Hans Michelbach (CSU) zu behaupten, hilft Scholz mehr als es ihm schadet. Selbst wenn die Vorwürfe eine Grundlage hätten – auf diese Weise ist das Vorgehen billiger Wahlkampf und entwertet sich damit selbst.

Stoische Ruhe: Scholz hat eine Nanoversiegelung

Olaf Scholz jedenfalls gibt es die Möglichkeit, einmal mehr zu zeigen, wie krisenfest er ist. Der Mann, der für die SPD Kanzler werden will, macht nahezu keine Fehler, so sehr er auch provoziert wird: Entgegen allen Erwartungen erscheint er selbst vor dem untersuchenden Finanzausschuss.

Immer gleiche Sätze und stoische Ruhe sind die Scholz’sche Nanoversiegelung, an der alles abprallt. So steht er statt als „Skandal-Scholz“ als scheinbar unangreifbar da – seine Gegner:innen haben sich damit einen Bärendienst erwiesen. (Thomas Kaspar)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare