Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Petersberger Klimadialog
+
Angela Merkel konnte auf dem internationalen Petersberger Klimadialog glänzen.

CO2-Ausstoß

Klimaschutz und Dialog

  • Joachim Wille
    vonJoachim Wille
    schließen

Höhere Ziele für den Klimaschutz sind nötig und müssen jetzt nur noch von der nächsten Bundesregierung umgesetzt werden. Der Kommentar.

Klimakanzlerin reloaded. Angela Merkel konnte auf dem internationalen Petersberger Klimadialog glänzen. Deutschland senkt den CO2-Ausstoß bis 2030 schneller als fast jedes andere große Industrieland, und schon bis 2045, nicht erst 2050 soll die Netto-Null erreicht sein - so der neue Klimaplan. Ob sie sich vorher bei den Karlsruher Verfassungsrichtern bedankt hat, ist unbekannt. Wäre angemessen. Ohne deren Urteil von letzter Woche hätte Merkel wieder nur ihr Klimabusiness-as-usual abgespult, eingefangen von den notorischen Bremsern in CDU und CSU.

Seit „Karlsruhe“ ist alles anders. Oder fast. Denn verschärfte CO2-Ziele zu verkünden, ist das eine. Sie konkret umzusetzen und gleichzeitig die internationale Klimapolitik voranzubringen, ist das andere. Hier fehlen die Impulse weiterhin. Vor Merkels Petersberg-Rede hatten Beobachter auf eine spürbare Erhöhung des deutschen Beitrags zur globalen Klimafinanzierung gehofft. Fehlanzeige. Dabei ist klar, dass gerade Länder des Südens Energiewende und Klimaanpassung ohne viel größere Unterstützung aus dem Norden nicht schultern können.

Auch Karlsruhe hatte gefordert, der Klimakooperation mehr Schub zu geben. Nur, damit kann man, anders als mit CO2-Arithmetik, keine Wählerstimmen gewinnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare