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Klimaschutz: Den Bau neuer Autobahnen stoppen

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Von: Joachim Wille

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Keine neuen Autobahnen, fordert so mancher Umweltschützer. Doch macht das Sinn?
Keine neuen Autobahnen, fordert so mancher Umweltschützer. Doch macht das Sinn? © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Immer mehr Straßen – das passt nicht zum Ziel, die Klimaziele zu erreichen. Unser Verkehrssystem muss grundlegend umgebaut werden. Der Kommentar.

Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Ein alter Spruch, der nichts an Aktualität eingebüßt hat. Noch immer betreiben der Bund und die Länder eine Verkehrspolitik, als gäbe es gar keine Klimaziele. Das Straßennetz wird ungebremst weiter ausgebaut, und hinterher wundern sich alle, wieso der Verkehr weiter wächst und die CO2-Senkungsmarken gerade in diesem Sektor verpasst werden.

Die großen Umweltverbände fordern nun von der nächsten Bundesregierung, auf die Bremse zu treten. Sie soll ein Moratorium für den Fernstraßenbau erlassen und die Zeit nutzen, um die Verkehrspolitik neu zu konzipieren. Für manche ist das schockierend. Neue Autobahnen galten schließlich jahrzehntelang als Ausweis für moderne Mobilität. Doch die Zeiten haben sich gewandelt. Und so muss sich auch die Politik ändern.

Klimaschutz: Das Verkehrssystem umbauen

Die Klimaziele nur durch Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren einzuhalten, funktioniert nicht. Ein Umbau des Mobilitätssystems ist nötig, wofür es längst Lösungen gibt. Man muss sie nur wollen. Ein Moratorium wäre das Signal, dass eine Regierung wirklich bereit ist umzudenken.

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