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Nach neuen Corona-Beschlüssen: Bundesländer sollen Schulen klare Regeln vorgeben

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Bildungspolitik ist Ländersache. Entscheidend ist, dass möglichst viel Unterricht wieder in Klassenräumen stattfinden kann. Das geht nur mit klaren Vorgaben. Ein Kommentar.

  • Die neuen Corona-Beschlüsse sehen vor, dass die Öffnung von Kitas und Schule Priorität haben sollen.
  • Noch sind Schulen geschlossen, in einigen Bundesländern könnten sie jedoch bald stufenweise geöffnet werden.
  • Ein Kommentar darüber, ob das föderale Nebeneinander schaden kann.

Frankfurt – Jetzt machen sie wieder, was sie wollen, die Bundesländer. Ist das schlecht? Es kommt drauf an.

Schulpolitik ist Ländersache. Kanzlerin Angela Merkels Drängen auf eine einheitliche Linie bei der schrittweisen und vollständigen Öffnung von Schulen und Kitas ließ die Ministerpräsident:innen unbeeindruckt. Es bleibt dabei: 16 Länder, 16 Lösungen.

Wann öffnen Schulen weiter, für welche Jahrgangsstufen, in welchem Rhythmus wechseln Präsenz- und Distanzunterricht? Zwischen Kiel und München, Düsseldorf und Dresden gibt es auf diese Fragen vielerlei Antworten. Ob das föderale Nebeneinander schadet, hängt von der Qualität jener Antworten ab.

Schulpolitik ist Ländersache (Symbolbild).

Nach Corona-Beschlüssen: Öffnungen von Schulen – Bundesländer entscheiden selbst

Entscheidend ist, dass möglichst viel wieder in Klassenräumen unterrichtet werden kann und Ansteckungen nahezu ausgeschlossen bleiben. Die Länder sollten ihren Schulen und Schulträgern klare Regeln vorgeben. Wann was möglich ist, muss an nachvollziehbaren Kriterien ausgerichtet sein. Die jeweilige Inzidenz ist nur eine Größe. Andere sind die Auslastung des Gesundheitswesens und die Frage, ob hohe Infektionszahlen einem Cluster geschuldet sind oder Corona-Ausbrüche diffus den lokalen Raum füllen. Eine bundeseinheitliche Lösung hätte nicht geschadet. Zwingend für eine gute Politik ist sie nicht. (Peter Hanack)

Karl Lauterbach (SPD) sieht die Schulöffnungen kritisch.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow

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