1. Startseite
  2. Meinung
  3. Kommentare

Kiews Verbündete brauchen Ausdauer

Erstellt:

Von: Andreas Schwarzkopf

Kommentare

Die Zerstörung wie hier in der Nähe von Kiew könnte noch lange weitergehen.
Die Zerstörung wie hier in der Nähe von Kiew könnte noch lange weitergehen. © Efrem Lukatsky/dpa

Es droht ein Stellungskrieg in der Ukraine. Das hat Auswirkungen auf die Waffenlieferungen aus dem Westen. Der Kommentar.

Putins Krieg in der Ukraine wird zu einem blutigen Abnutzungskrieg, bei dem die russischen Aggressoren und die Verteidiger um jeden Zentimeter Boden kämpfen. Das ändert auch leider kein italienischer Friedensplan, solange der russische Despot Putin nicht gesprächsbereit ist. Auf diesen Stellungskrieg stellt sich auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein, wenn er sagt, er wolle nicht mehr mit Russland verhandeln und die russische Armee auf die Stellungen vor dem völkerrechtswidrigen Überfall zurückdrängen.

Das bedeutet für Kiews Verbündete in den USA und Europa, dass sie das geschundene Land noch lange mit Geld und Waffen unterstützen und den Geflüchteten helfen müssen. Für die Motivation aller Beteiligten ist es hilfreich, wenn weiter Politikerinnen und Politiker wie jetzt der polnische Präsident Andrzej Duda die Ukraine besuchen und daran erinnern, dass nur die Menschen in der Ukraine das Recht haben, über ihre Zukunft zu bestimmen.

In diesem Zusammenhang ist auch eine Debatte über einen Friedensplan nützlich. Er erinnert daran, dass es Wege aus dem militärischen Konflikt gibt. Außerdem wird ausgelotet, ob und unter welchen Bedingungen die Kriegsparteien wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren würden.

Auch interessant

Kommentare