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Khartoum: Ein Mann zeigt während einer Demonstration gegen den Militärputsch vom Oktober das „Victory“ Zeichen.
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Khartoum: Ein Mann zeigt während einer Demonstration gegen den Militärputsch vom Oktober das „Victory“ Zeichen.

Sudan

Keine Hilfen

  • Johannes Dieterich
    VonJohannes Dieterich
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Das sudanesische Militär will von der Macht nicht lassen und reißt damit das Land und Millionen Menschen in den Abgrund, weshalb es niemand unterstützen darf. Ein Kommentar.

Wie lange noch? Seit über einem halben Jahrhundert hängen Sudans Generäle wie Zecken an den Pfründen ihres Landes – das jüngste Opfer ihrer unverfrorenen Raff- und Machtgier ist Premierminister Abdalla Hamdok. Er hatte in den vergangenen Wochen noch geduldiger- oder auch dummerweise versucht, die uniformierten Schmarotzer zum Einlenken zu bewegen. Vergeblich, wie sich jetzt herausstellt: Selbst wenn sie ihr ganzes Land und Millionen von Menschen mit sich in den Abgrund reißen – Sudans Panzerschädel lassen nicht nach.

Gibt es etwas, das Außenstehende gegen ihren Geno-Suizid unternehmen können? Am besten so wenig wie möglich. „Präsident“ Abdel Fattah al-Burhan und seiner Clique muss klargemacht werden, dass sie mit keinerlei ausländischer Kooperation rechnen können: Und wer sich dem Boykott – wie das saudische Königreich oder die arabischen Emirate – widersetzt, wird seinerseits isoliert. Sudans Betonköpfe repräsentieren die zynischste Form der Unterdrückung eines Volkes. Solange auf dieser Welt noch Platz dafür ist, hat die Menschheit nichts erreicht.

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