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USA

Keine Hilfe für Syrien

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Der US-Luftangriff auf eine proiranische Miliz zeigt, dass die USA auch unter Biden sich nicht wirklich um den Konflikt in Syrien kümmern werden - keine gute Nachricht für Syrerinnen und Syrer

Mit dem US-Militärschlag gegen proiranische Milizen in Syrien ist der dortige Krieg nun auch ein Konflikt von US-Präsident Joe Biden. Doch wichtiger als der Gegenschlag für Attacken gegen US-Soldaten und deren internationale Partner im Irak ist die damit verbundene unausgesprochene Nachricht, dass die USA sich auch unter Biden nicht umfassend um den Konflikt in Syrien kümmern werden.

Das hat kaum jemand erwartet, aber vielleicht haben es einige gehofft. Auf jeden Fall ist es keine gute Nachricht für Syrerinnen und Syrer. Denn auch von den EU-Staaten haben sie nicht viel zu erwarten – trotz der Debatten über mehr Souveränität und der Versprechen, international mehr Verantwortung zu übernehmen.

Es wird also Jahre dauern, bis das Leben für die Menschen in Syrien und die Millionen Flüchtlinge in den Nachbarstaaten weniger beschwerlich wird. Das Assad-Regime hat mit den Verbündeten Russland und Iran nur gezeigt, dass sie den Krieg gegen die Aufständischen gewinnen und das Land in Schutt und Asche legen können. Für den Wiederaufbau fehlen ihnen jedoch der Wille und die Ressourcen. Deshalb werden Syrerinnen und Syrer weiter in einem Land leben müssen, das ihnen kaum Perspektiven bietet und zudem nicht alle angemessen ernähren kann. Bericht S. 9

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