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Kluft zwischen USA und Russland: Keine guten Nachrichten

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Ukrainische Marineinfanteristen stehen in einer Kampfposition an der Trennlinie zu den prorussischen Rebellen in der Region Donezk, Ukraine. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise verhandeln die USA und Russland am Montag in Genf.
Ukrainische Marineinfanteristen stehen in einer Kampfposition an der Trennlinie zu den prorussischen Rebellen in der Region Donezk, Ukraine. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise verhandeln die USA und Russland am Montag in Genf. © Andriy Dubchak/dpa

Die USA und Russland vertrauen sich nicht und machen sich weiter gegenseitig Vorwürfe. Ein Kommentar.

Es ist kein ermunterndes Zeichen, wenn die USA und Russland vor den geplanten Gesprächen in Genf zum Ukraine-Konflikt nahezu ausschließen, Zugeständnisse zu machen. Offensichtlich sind sie sich vor dem bilateralen Treffen in keinem der zahlreichen strittigen Punkte nähergekommen. Aus der Woche der Wahrheit mit den zusätzlichen Treffen des Nato-Russland-Rats sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wird wohl bestenfalls ein Auftakt für langwierige Verhandlungen.

Das ist nicht überraschend. Schließlich ist die Liste der Probleme lang. Sie reicht von der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland über den Krieg im Osten der Ukraine und den rund 100 000 russischen Soldaten an der Grenze zur Ukraine bis zu Moskaus Forderungen nach Sicherheitsgarantien durch die Nato und den Stopp der Osterweiterung des Verteidigungsbündnisses. Schwerer wiegt, dass beide Seiten sich nicht mehr vertrauen und sich weiter gegenseitig Vorwürfe machen. Das sind keine guten Nachrichten. (Andreas Schwarzkopf)

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