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Kommentar

Kein „Weiter so“

  • Friederike Meier
    vonFriederike Meier
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Die EU muss die Subventionen für die Landwirtschaft viel stärker als bisher an Umwelt- und Klimaschutz knüpfen. Ein Kommentar.

Dass Landwirtinnen und Landwirte in den vergangenen Monaten wieder vermehrt gegen zu niedrige Preise protestiert haben, ist verständlich. Sie sollten in der Lage sein, kostendeckend zu arbeiten und ihre Preise selbst zu verhandeln. Damit allerdings Verbraucherinnen und Verbraucher auch bereit sind, mehr Geld für Lebensmittel auszugeben, muss auch die Landwirtschaft ihren Teil beitragen.

So müssen einerseits die Subventionen viel stärker an Umwelt- und Klimaschutz geknüpft werden. Der aktuelle Vorschlag der EU von 20 Prozent ist dafür viel zu wenig. Es gibt keine Anreize, beispielsweise mehr Tierwohl und mehr Klimaschutz durch einen geringeren Viehbestand zu erreichen.

Probleme wie die Nitratbelastung und der Methanausstoß durch die Rinderhaltung bleiben bestehen – auf Kosten der Gesellschaft. Dies muss sich ändern. Wenn die Umweltauflagen dazu führen, dass sich beispielsweise Menschen, die von Arbeitslosengeld leben, manche Lebensmittel nicht mehr leisten können, müssen entsprechenden Sätze erhöht werden.

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