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Afghanistan

Katastrophe abwenden

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Die militant-islamistischen Taliban und die internationale Gemeinschaft müssen trotz ihres politischen Streits einen Weg finden, Nahrung ins Land zu bringen, sonst sterben Afghaninnen und Afghanen

Den militant-islamistischen Taliban und der internationalen Gemeinschaft läuft die Zeit davon, um eine drohende humanitäre Katastrophe in Afghanistan zu verhindern. In wenigen Wochen bricht nach Angaben der UN die Wirtschaft des Landes zusammen. Doch schon jetzt hungert jeder dritte Mensch in dem Land. Denn die wirtschaftliche Lage in einem der ärmsten Staaten der Welt hat sich seit der gewaltsamen Machtübernahme durch die selbst ernannten Gotteskrieger Mitte August dramatisch verschlechtert.

Bislang haben westliche Staaten wie Deutschland zwar Hilfen für Flüchtlinge in den Nachbarstaaten zugesagt, eine mögliche Unterstützung von Afghanistan aber zu Recht an Bedingungen geknüpft - wie etwa eine inklusive Regierung. Die neuen Machthaber sind bislang aber kaum auf diese Forderungen eingegangen.

Um diesen Stillstand zum Wohle der Hilfsbedürftigen aufzulösen, muss die internationale Gemeinschaft Mittel und Wege finden, zumindest Nahrung ins Land zu bringen. Dafür müssten die Taliban auch nicht sofort alle Bedingungen erfüllen. Vorausgesetzt, die neuen Machthaber garantieren, dass das Essen auch bei den Bedürftigen ankommt. Bewegt sich keine der beiden Seiten, sterben Afghaninnen und Afghanen.

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