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Politisches Asyl für Julian Assange!

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Von: Bascha Mika

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Annalena Baerbock hatte in der Opposition „die sofortige Freilassung von Julian Assange“ gefordert. Nun ist sie in der Verantwortung – und muss handeln. Ein Kommentar.

Frankfurt/London - Erleichtert, keineswegs beruhigt. So ist die Stimmung bei den Unterstützer:innen von Julian Assange wohl zu beschreiben. Die Auslieferung des Wikileaks-Gründers an die USA ist gestoppt – vorerst. Der Londoner High Court wollte nun doch nicht die Schuld für den möglichen Foltertod von Assange in einem amerikanischen Gefängnis auf sich laden.

Demo für Wikileaks-Gründer Julian Assange vor dem High Court in London.
Demo für Wikileaks-Gründer Julian Assange vor dem High Court in London. © Alastair Grant/dpa

In einer besseren Welt müsste Julian Assange längst frei sein

In einem Verfahren, das allen rechtsstaatlichen Maßstäben spottet, ist jetzt die nächste Instanz gefragt. Wäre die Welt eine bessere, eine, in der Großbritannien vor dem großen Bruder nicht kuscht, müsste Assange längst frei sein. Stattdessen geht das unwürdige Gezerre um einen psychisch und physisch bereits gebrochenen Menschen in eine weitere Runde.

Baerbock muss im Fall Julian Assange handeln

Mehr denn je braucht der politische Gefangene nun alle Unterstützung, auch von deutscher Seite. In der Opposition hatte Annalena Baerbock „die sofortige Freilassung von Julian Assange aufgrund schwerwiegender Verstöße gegen grundlegende Freiheitsrechte“ gefordert. Inzwischen ist sie als Außenministerin in der Verantwortung – und muss handeln. Politisches Asyl für Julian Assange in Deutschland! (Bascha Mika)

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