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Demonstration in London am „Freedom Day“: Selbst nach den breitflächigen Öffnungen durch die Johnson-Regierung wird noch demonstriert.
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Demonstration in London am „Freedom Day“: Selbst nach den breitflächigen Öffnungen durch die Johnson-Regierung wird noch demonstriert.

Kommentar

Johnsons gefährliches Experiment

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Der britische Premier Johnson setzt in der Corona-Krise auf Eigenverantwortung, obwohl Individuen sich nicht gegen die Pandemie schützen können. Der Kommentar.

Der Tag der Freiheit dürfte England noch teuer zu stehen kommen. Denn die Regierung Johnson hat trotz steigender Infektionszahlen alle Corona-Einschränkungen fallen lassen und handelt gegen die Ratschläge der Wissenschaft.

Nun ist zu fürchten, dass trotz der zahlreichen Impfungen auf der Insel wieder mehr Menschen sterben und das Risiko steigt, dass sich weitere gefährliche Mutationen entwickeln. Es wird weder das gesellschaftliche Leben noch die Ökonomie fördern, weil immer mehr Menschen zu Hause bleiben werden. Und das alles nur, weil Premier Boris Johnson seine falsche Politik durchsetzen will. Doch Eigenverantwortung ist gegen die Pandemie das falsche Mittel. Individuen oder Unternehmen können sich nicht alleine gegen das Virus schützen. Erfolgreich wird gegen die Pandemie nur eine Politik sein, die gemeinsames Handeln koordiniert.

Johnson lehnt sich also zurück und heizt damit die Corona-Krise weiter an, statt daran zu arbeiten sie einzudämmen oder gar dazu beizutragen, sie zu beenden. Doch dafür müsste der Nationalist die internationale Zusammenarbeit gegen die Pandemie fördern und nicht nur ankündigen, ein paar wenige Impfdosen zu spenden. Stattdessen verfolgt er das Ziel, sein Heimatland als erstes von der Pandemie zu befreien.

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