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Wikileaks-Gründer Julian Assange steht Anfang des Jahres an einem Fenster der ecuadorianischen Botschaft in London.
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Wikileaks-Gründer Julian Assange steht Anfang des Jahres an einem Fenster der ecuadorianischen Botschaft in London.

Bidens Fehler

Auslieferung von Wiklileaks-Gründer Assange: Joe Biden bleibt seinem Vorgänger treu

  • Bascha Mika
    vonBascha Mika
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US-Präsident Joe Biden will den Whistleblower Julian Assange von Großbritannien ausgeliefert bekommen. Er handelt in diesem Fall wie Vorgänger Donald Trump. Ein Kommentar.

Joe Biden will nicht Donald Trump sein. Außer, wenn es um den Wikileaks-Gründer Julian Assange geht. Da ist Biden gleich Trump. Willfährig gegenüber seinen Militärs und Geheimdiensten, die beim Gedanken an den verräterischen Staatsfeind vor Wut und Schmach schäumen: Fangt ihn ein! Sperrt ihn weg! Bringt ihn zum Schweigen!

Vergeblich haben Assange-Unterstützer:innen gehofft, dass der neue US-Präsident auf dessen Auslieferung verzichtet. So wie es einst Barack Obama tat. Damals mit der Begründung: Was Assange und seine Enthüllungsplattform getan haben, ähnelt zu sehr journalistischer Praxis – und ist damit durch den ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung geschützt.

Wikileaks-Gründer Julian Assange: Biden hält an Auslieferung des Whistleblowers fest

Doch was gilt Pressefreiheit in einem Land, das seine Kriegsverbrechen vertuscht, Soldatentäter:innen davonkommen lässt, Whistleblower jedoch vor Gericht zerren will? Wird Assange an die USA überstellt, folgt ein Prozess hinter verschlossenen Türen mit unmenschlicher Bestrafung. Die britische Justiz muss das verhindern! Sich auf das Recht und die richterliche Unabhängigkeit zu besinnen, könnte helfen. (Bascha Mika)

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