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Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel. (Archivbild)
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Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel. (Archivbild)

Kommentar

Iran/Israel: Netanjahu riskiert viel

  • Inge Günther
    vonInge Günther
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Der mutmaßliche Mossad-Anschlag auf die iranische Atomanlage Natans strapaziert die Beziehungen zwischen Israel und den USA. Netanjahu sollte Bidens Freundschaft nicht verspielen. Ein Kommentar.

Israel wolle keinen Krieg, sagt Premier Benjamin Netanjahu. Aber die mutmaßliche Mossad-Aktion, die das Stromwerk in der iranischen Atomanlage Natans explodieren ließ, hat die Eskalationsschraube mächtig hochgedreht. Man kann nur spekulieren, was der Sabotageakt bezwecken sollte. Vermutlich wollte man dem Mullah-Regime noch mal die eigene Überlegenheit vorführen. In der Vergangenheit hat sich das immer wieder ausgezahlt. Das iranische Atomprogramm wurde mehrmals durch Cyber-Anschläge und mysteriöse Attentate um Jahre zurückgeworfen.

Doch nun ist eine neue Zeit angebrochen. Die unter Donald Trump verschärften Sanktionen haben Teheran nicht in die Knie gezwungen. Auch viele Israelis gestehen ein, dass Trumps Ausstieg aus dem Abkommen keine Fortschritte brachte. Die Bereitschaft Joe Bidens zur Rückkehr zu einem womöglich verbesserten Atomdeal mit dem Iran zeigt zwar keinen perfekten, aber doch den besten Weg auf, den Konflikt mittel- bis langfristig zu befrieden. Es stimmt zwar, auch der Iran hat mit Provokationen versucht, seine Verhandlungsmasse aufzustocken. Aber der Anschlag in Natans birgt unkontrollierbare Risiken. Auch für Israel. Schon deshalb täte Netanjahu gut daran, die Freundschaft der USA nicht zu verspielen. (Inge Günther)

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