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Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. „Die aggressive russische Rhetorik gegenüber der Ukraine und dem massiven Aufmarsch russischer Einheiten an der Grenze zum Nachbarstaat. Das weckt berechtigte Ängste in Kiew“, sagt FR-Autor Andreas Schwarzkopf.
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Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. „Die aggressive russische Rhetorik gegenüber der Ukraine und dem massiven Aufmarsch russischer Einheiten an der Grenze zum Nachbarstaat. Das weckt berechtigte Ängste in Kiew“, findet FR-Autor Andreas Schwarzkopf.

Kommentar

Im Osten viel Neues: Was, wenn Putin es diesmal ernst meint?

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Die Außenminister der Nato beantworten die aggressive russische Rhetorik gegen die Ukraine mit scharfen Warnungen – zu Recht. Ein Kommentar.

Die Nato-Außenminister sind zu Recht besorgt über die aggressive russische Rhetorik gegenüber der Ukraine und dem massiven Aufmarsch russischer Einheiten an der Grenze zum Nachbarstaat. Das weckt berechtigte Ängste in Kiew und anderen mitteleuropäischen Staaten wie Polen oder auf dem Baltikum. Schließlich liegt Moskaus völkerrechtswidrige Annexion der Krim nicht allzu lange zurück und der anschließende Krieg im Osten der Ukraine hält bis heute an.

Fraglich ist, ob die scharfen Warnungen der Nato-Außenminister in Richtung der Regierung von Wladimir Putin dazu beitragen, diese berechtigten Sorgen zu besänftigen. Offensichtlich glauben viele in diesen Ländern noch nicht wirklich, dass Paris und Berlin der Ukraine im schlimmsten Fall beistehen.

In Deutschland und vielen anderen Nato-Staaten scheinen viele noch zu glauben, Putin heize lediglich einen eingefrorenen Konflikt an, wie er es bereits früher schon in Georgien gemacht hat, um zu testen, wie weit er gehen kann und wie die andere Seite reagiert. Auf jeden Fall gibt er den Takt vor.

Sollte das auch diesmal der Fall sein, könnte man es bei den scharfen Warnungen belassen und gelassen warten, bis Putin seine Truppen zurückruft. Doch was ist, wenn er es diesmal ernst meint und mehr will?

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