Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ein Mitarbeiter des Welternährungsprogramms (WFP) misst in Ambovombe, einem Bezirk in Madagaskar mit einer sehr hohen Zahl unterernährter Kinder den Armdurchmesser eines vierjährigen Kindes.
+
Ein Mitarbeiter des Welternährungsprogramms (WFP) misst in Ambovombe, einem Bezirk in Madagaskar mit einer sehr hohen Zahl unterernährter Kinder den Armdurchmesser eines vierjährigen Kindes.

Ernährungskrise

Hunger ist kein Fatum

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
    schließen

Die internationale Staatengemeinschaft kann mit ambitioniertem politischen Handeln noch bis 2030 den Hunger auf der Welt beseitigen und damit das selbst gesteckte Ziel erreichen. Ein Kommentar.

Jeder zehnte Mensch auf Erden wird nicht satt! Das ist in einer Welt voller Überfluss ein Skandal. Vom Ziel der globalen Staatengemeinschaft, alles zu tun, um den Hunger bis 2030 zu besiegen, entfernt sich die Menschheit immer mehr. Es mangelt schlicht an ambitioniertem politischen Handeln, um das vollmundige Versprechen einzulösen.

Denn Hunger ist kein Fatum, er ist von Menschen gemacht, hat meist strukturelle Ursachen - und die gilt es in den Jahren, die noch bleiben bis 2030, mit aller Macht und Kraft zu bearbeiten.

Zu den Haupttreibern der Ernährungskrise zählen Kriege und Konflikte. Deshalb braucht es mehr glaubwürdige Diplomatie, vermittelnde Interventionen und Prävention, müssen öffentliche Institutionen und die UN gestärkt statt geschwächt werden.

Mehr Verantwortung müssten die Reichen auch klimapolitisch zeigen. Die Industrienationen vor allem haben den Planeten mit ihren CO2-Emissionen aufgeheizt. Viel mehr Geld braucht es deshalb, um die Ärmsten bei der Anpassung an die Folgen zu unterstützen, resilientere Ernährungssysteme zu schaffen, Erträge zu steigern. Dass Kleinbauern in der Lage sind, sich und ihre Region zu versorgen, wenn sie in Frieden agrarökologisch ackern können, ist längst bewiesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare