Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin, stellt bei einer Pressekonferenz im Bundesministerium der Verteidigung das Konzept für den neuen Freiwilligen Wehrdienst Heimatschutz vor. Unter dem Motto „Dein Jahr für Deutschland“ gibt es ab 2021 ein ergänzendes Angebot zum schon bekannten allgemeinen Freiwilligen Wehrdienst.
+
Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin, stellt bei einer Pressekonferenz im Bundesministerium der Verteidigung das Konzept für den neuen Freiwilligen Wehrdienst Heimatschutz vor. Unter dem Motto „Dein Jahr für Deutschland“ gibt es ab 2021 ein ergänzendes Angebot zum schon bekannten allgemeinen Freiwilligen Wehrdienst.

Kommentar

Heimatschutz: Noch ein Rohrkrepierer

  • Peter Rutkowski
    VonPeter Rutkowski
    schließen

Der Freiwillige Wehrdienst im „Heimatschutz“ wird scheitern. Ein Kommentar.

Dienst Light. Klingt blöde, oder? Aber allemal besser als „Heimatschutz“ und „Dein Jahr für Deutschland“ (Das nur nebenbei: Das Verteidigungsministerium muss massiv in Sachen Werbung aufrüsten). Nun haben also junge Deutsche die Möglichkeit, sich reglementiert und uniformiert einzusetzen für Mensch und Umwelt – und das auch noch quasi in Wohnortnähe. Ins Ausland fährt man dann nur zum Urlaub. Sobald das wieder geht…

Spott fällt leicht bei diesem nächsten Rohrkrepierer einer so kopf- wie glücklosen Ministerin. Aber nehmen wir die Idee doch mal ernst: „Heimatschutzkompanien“ unterstützen Feuerwehr, THW, Rettungsdienste etc. Jede solche Hilfe verdient Wertschätzung. Und jungen Menschen ein Gefühl zu geben, dass sie Individuen unter anderen sind und keine vereinzelten Individualisten – das ist durchaus lobenswert. Wenn es dafür Uniform braucht, geht das auch in Ordnung.

Nur geht es beim „Heimatschutz“ nicht darum und so wird er scheitern. Scheitern müssen. Die „Truppe“ ist nämlich nur ein Feigenblatt, das verdecken soll: Die Bundeswehr ist nicht sinnhaft in der Gesellschaft verankert. Müsste sie aber unbedingt sein. Als selbstlos demokratische Avantgarde. Und nicht danebenstehend, schmollend und extrem zu braun.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare