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Handeln gegen Hunger

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Von: Tobias Schwab

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Ganz sicher, es würde für alle Menschen auf der Welt reichen, wenn es nur gerecht zuginge.
Ganz sicher, es würde für alle Menschen auf der Welt reichen, wenn es nur gerecht zuginge. © Frank May/dpa

Der weltweite Hunger ist ein Skandal. Es braucht jetzt ausreichende humanitäre Hilfen fürs Überleben, aber vor allem strukturelle Reformen des globalen Ernährungssystems. Der Kommentar.

Null Hunger - bis 2030 wollen die Vereinten Nationen dieses zentrale Nachhaltigkeitsziel erreichen. Ein Menschenrechtsprojekt, das angesichts wachsender Zahlen chronisch unterernährter wie akut hungernder Menschen immer aussichtsloser erscheint. Der Welthunger-Index 2022 sendet da weitere Alarmsignale.

Es braucht jetzt ausreichende humanitäre Hilfen fürs Überleben, aber vor allem strukturelle Reformen des globalen Ernährungssystems. Nutzen wir endlich die landwirtschaftlichen Potenziale afrikanischer Länder, investieren wir in die ländlichen Räume, stärken wir die kleinen Produzentinnen und Produzenten, helfen wir den Staaten auf dem Weg, unabhängiger von Importen und globalen Märkten zu werden.

Die Transformation kann dabei nur gelingen, wenn alle mitziehen. Die Regierungen der von Hunger betroffenen Staaten ebenso wie die Industrieländer, deren Handels- und Subventionspolitiken die Ernährungsprobleme oft noch verschärfen. Denn es gilt noch immer, dass eigentlich alle satt werden könnten, wenn es gerechter zuginge auf dieser Erde.

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