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Wandgemälde des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega in Managua: Wie wird man die Tyrannen wieder los?
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Wandgemälde des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega in Managua: Wie wird man die Tyrannen wieder los?

Kommentar

Grausame Tyrannen

  • Klaus Ehringfeld
    VonKlaus Ehringfeld
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Daniel Ortega wandelte sich vom Befreier zum Autokraten und führt mit seiner Frau Rosario Murillo Nicaragua wie eine Finca. Der Kommentar.

In Nicaragua wiederholt sich die Geschichte in der bittersten aller denkbaren Formen. Der Mann, der vor mehr als 40 Jahren Teil einer global gefeierten Befreiungsstory war, ist zum Autokraten und Unterdrücker geworden. Daniel Ortega und seine Frau Rosario Murillo führen ihr Land wie eine Finca. Das Land einstiger linker Utopien ist Schauplatz einer Tragödie. Die Tragödie einer Jugend, die 2018 Demokratie einforderte und Kugeln bekam. Die staatliche Gewalt gegen Jung und Alt war und ist von einer Grausamkeit, die selbst für das an Brutalität gewöhnte Lateinamerika unbekannt ist.

Wie wird man die Tyrannen wieder los? Bürgerkrieg und Revolution sind außer Mode gekommen. Sanktionen treffen das Volk mehr als die Autokraten. Und solange China, Iran und Taiwan dem Regime in Managua noch beistehen, haben die Ortega-Murillos noch Luft. Auf das Land hat sich in den vergangenen drei Jahren die Patina der Resignation gelegt. Jetzt gilt es, sie abzukratzen. Irgendwann werde „die unzufriedene Masse“, die dieses Regime ablehnt, „aufstehen und sich organisieren“, sagt die Lyrikerin Gioconda Belli.

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