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Deb Haaland, die indigene Amerikanerin ist für den Posten der US-Innenministerin nominiert.
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Deb Haaland, die indigene Amerikanerin ist für den Posten der US-Innenministerin nominiert.

Kommentar

Gerechtigkeit geht doch

  • Peter Rutkowski
    vonPeter Rutkowski
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Der designierte US-Präsident Joe Biden nominiert eine indigene Amerikanerin für den Posten der Innenministerin. Das ist schon fast poetisch. Ein Kommentar.

Es gibt im Englischen die „poetic justice“, das Konzept von der „poetischen Gerechtigkeit“, wenn das Schicksal es entgegen allem Bösen auf der Welt doch so will, dass das Gute am Ende wenigstens ein bisschen siegt. Das ist mehr als ein hierzulande bekannter „moralischer Sieg“. Es ist auch etwas weniger real.

Aber manchmal eben ist die Welt – vielleicht auch nur die US-amerikanische – ein bisschen wie Hollywood. Eine indigene Amerikanerin also könnte bald Innenministerin der USA sein: Deb Haaland vom Stamme der Pueblo of Laguna. Wenn das nicht poetisch und hoch moralisch ist, was dann? Auf jeden Fall ist es eminent politisch. Denn einem Ministerium Haaland wird im Zusammenspiel mit der Environmental Protection Agency der Umweltbehörde und dem Transportministerium unter Pete Buttigieg in den kommenden Jahren ein Projekt zufallen, für das ein gewisser Joe Biden vor bald 50 Jahren überhaupt erst in die Politik ging: der klimaverträgliche, schlussendlich humanitäre Umbau der umwelttötenden USA. Auch das wäre dann ein Stück „poetic justice“.

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