1. Startseite
  2. Meinung
  3. Kommentare

Gegen die Ausgrenzung

Erstellt:

Von: Pitt von Bebenburg

Kommentare

Nutzt in Talkshows gerne reaktionäre Argumente: Friedrich Merz.
Im Streit der Union geht es auch um die Zukunft von Merz. (Symbolbild) © imago/(Symbolbild)

Endlich stellt sich eine Bundesregierung ernsthaft dem Problem Rassismus und ignoriert oder verharmlost es nicht. Der Kommentar.

Rassismus spaltet unsere Gesellschaft. Er betrifft Millionen von Menschen. Endlich stellt sich eine Bundesregierung ernsthaft diesem Problem.

Viel zu lange wurde das Thema politisch ignoriert oder verharmlost. Auch weil die Welt der Politik, der Wirtschaft und der Behörden stets von denjenigen bestimmt wurde, die keine eigenen Rassismus-Erfahrungen machen müssen. Das ändert sich erst langsam in vielen Institutionen. Andere sind noch nicht so weit: Die Union beweist nach den Silvesterkrawallen, dass noch immer ihre alten Reflexe der Ausgrenzung greifen.

Rassismus hat viele Gesichter: Er zeigt sich in gehäuften Polizeikontrollen, beleidigenden Äußerungen, schlechteren Chancen auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt und im äußersten Fall in roher Gewalt. Es ist eine Daueraufgabe, dem entgegenzutreten und Gleichbehandlung zu verwirklichen. Die Integrationsbeauftragte Reem Alabali-Radovan muss dicke Bretter bohren. Sie braucht dabei viele Kooperationspartner:innen. Umso wichtiger, dass sie damit beginnt.

Auch interessant

Kommentare