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Microsoft-Probleme: Die Abhängigkeit ist gleich mitgebucht

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Von: Michael Bayer

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Weltweit haben sich Unternehmen, Organisationen und Privatleute in die Abhängigkeit von Microsofts Kommunikationstools begeben.
Weltweit haben sich Unternehmen, Organisationen und Privatleute in die Abhängigkeit von Microsofts Kommunikationstools begeben. © Jaap Arriens/Imago

Inzwischen sparen sich viele Firmen die Kosten für Computer und kundiges IT-Personal. Die IT-Probleme vom Mittwoch zeigen: Bei Microsoft buchen sie ihre Abhängigkeit gleich mit. Der Kommentar.

Outlook rückt die Mails nicht raus, Teams bringt keine Videokonferenzen zustande – und nicht mal die Spielekonsole funktioniert, um sich vom Stress im Büro zu erholen. Warum am Mittwoch viele Dienste bei Microsoft ausfielen, weiß nur der Konzern selbst. Er spricht von einem fehlerhaften Update, das zu ungültigen Netzwerkeinstellungen führte. Also eigentlich keine große Sache.

Dennoch sind die Auswirkungen beachtlich – und führen vor Augen, wie abhängig Unternehmen, Organisationen und Privatleute davon sind, dass bei Microsoft alles rundläuft. Kaum vorstellbar, was passiert, wenn ein gezielter Angriff zu einer wirklich großen Sache führt.

Diese Gefahr ist nicht nur Schuld des IT-Riesen. Immer mehr Unternehmen verzichten auf selbst betreute Infrastruktur. Lange Zeit waren eigene Mailserver und Beschäftigte, die sich darum kümmern, selbstverständlich. Inzwischen sparen sich viele Firmen die Kosten für Geräte und kundiges Personal. Stattdessen buchen sie die Services direkt bei Microsoft – und ihre Abhängigkeit gleich mit.

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