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Grundschülerinnen und -schüler haben ab 2026 einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Doch nur mit einem ausgewogenen pädagogischen Angebot kann die Möglichkeit, mehr Zeit in der Schule zu verbringen, auch eine Chance für viele Kinder werden.
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Grundschülerinnen und -schüler haben ab 2026 einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Doch nur mit einem ausgewogenen pädagogischen Angebot kann die Möglichkeit, mehr Zeit in der Schule zu verbringen, auch eine Chance für viele Kinder werden.

Kommentar

Ganztagsangebot an Schulen: Die Chance nutzen

  • Friederike Meier
    VonFriederike Meier
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Ab 2026 haben Grundschulkinder einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Doch es reicht nicht, nur über die Zahl der Betreuungsplätze zu sprechen. Der Kommentar.

Kinder, die ab August 2026 in die Grundschule kommen, haben für die ersten vier Schuljahre Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Es ist gut, dass sich Bund und Länder nun im Vermittlungsausschuss darauf einigen konnten. Denn derzeit nutzt laut Bundesregierung etwa die Hälfte aller Grundschüler:innen eine Ganztagsbetreuung oder -schule, der Bedarf ist aber viel größer.

Dass sie die Möglichkeit haben, ihre Kinder auch nachmittags betreuen zu lassen, ist eine gute Nachricht für (zukünftige) Eltern. Das Gesetz dürfte vor allem Mütter entlasten, die noch immer häufiger für die Kindererziehung zu Hause bleiben als die Väter. Als weiteres Argument für die Ganztagsbetreuung wird häufig genannt, dass dadurch Kindern aus benachteiligten Familien mehr Teilhabe ermöglicht werde. Damit sich diese Hoffnung erfüllt, reicht es allerdings nicht, nur über die Anzahl der Betreuungsplätze zu sprechen. Es muss auch gewährleistet sein, dass die Betreuung den Kindern guttut.

Zunächst einmal muss genügend Personal eingeplant werden. Und neben Hilfe bei den Hausaufgaben braucht es auch Raum für Spiel und Erholung. Nur mit einem ausgewogenen pädagogischen Angebot kann die Möglichkeit, mehr Zeit in der Schule zu verbringen, auch eine Chance für viele Kinder werden.

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