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BDS-Beschluss

Für Weltoffenheit

  • Bascha Mika
    vonBascha Mika
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Der BDS-Beschluss des Bundestags behindert in der Praxis Kulturschaffende und sollte deshalb überarbeitet werden. Ein Kommentar.

Ist es eine Ohnmachtspose? Ein überflüssiges Klagelied, das zentrale Kulturinstitutionen angestimmt haben? Eine Initiative für Weltoffenheit wehrt sich gegen die Folgen der BDS-Resolution des Bundestags und kritisiert eine „missbräuchliche Verwendung des Antisemitismusvorwurfs“, die Kulturschaffende in der Praxis behindert. Unsinn, halten Befürworter des BDS-Beschlusses dagegen, hier wird niemand behindert.

Schon vergessen, dass Städte wie Frankfurt und München den Zugang zu kommunalen Veranstaltungsorten verweigerten – mit Hinweis auf BDS und den Bundestag? Nie davon gehört, dass es massive Einflussversuche auf die Freiheit der Lehre an Universitäten gab, weil zu Seminaren über Nahostpolitik angebliche BDS-Sympathisanten eingeladen waren? Zwei Beispiele für viele.

Am BDS ist viel zu kritisieren – an der Resolution des Bundestags aber auch. Da ist eine radikale Auseinandersetzung gefragt, die von der Initiative Weltoffenheit zu Recht wieder angestoßen wurde. „Der BDS-Beschluss ist Irrsinn“, sagt Daniel Cohn-Bendit. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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