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Schweine im Stall
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Es braucht ein staatliches Tierwohl-Siegel, um Konsumentinnen und Konsumenten Orientierung beim Einkauf zu geben. Aber das geht eben konsequent nur mit einer verpflichtenden Kennzeichnung.

Kommentar

Tierwohl-Label gescheitert: Die Freiwilligkeit war der falsche Ansatz

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
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Das Aus für das Tierwohl-Label ist keine schlechte Nachricht, weil es seinem Namen ohnehin nicht gerecht geworden wäre. Ein Kommentar.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner ist mit ihrem Prestigeprojekt in Sachen Tierwohl endgültig gescheitert. Ein Kennzeichen für Fleisch aus besserer Viehhaltung will die SPD im Bundestag nicht mittragen. Und das ist jetzt, da in vielen Gärten wieder Billigfleisch auf Edelgrills brutzelt, sogar eine gute Nachricht.

Ja, es braucht ein staatliches Siegel, um Konsumentinnen und Konsumenten Orientierung beim Einkauf zu geben. Aber das geht eben konsequent nur mit einer verpflichtenden Kennzeichnung, die ein besseres Tierwohl-Niveau ebenso dokumentiert wie die schlechteste Haltungsform. Nach dem Vorbild der EU-weit obligatorischen Auszeichnung von Eiern.

Ministerin Klöckner hingegen setzte von Beginn an auf eine freiwillige Veranstaltung. Doch das Tierwohl dürfen wir nicht Handelskonzernen und Fleischwirtschaft überlassen, die längst eigene Siegel kreiert haben, von denen am Ende niemand mehr so genau weiß, wofür sie eigentlich stehen. Strenge, möglichst EU-weit geltende Standards für eine Kennzeichnung, der sich kein Produzent entziehen kann, das würde dem Tierwohl wirklich dienen.

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