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Fußball-EM

EM 2021 ohne Regenbogen: Fußballverband versagt auf ganzer Linie

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Statt Farbe zu bekennen, verhindern die Fußball-Funktionäre der Uefa mit dem Verbot der Regenbogen-Arena ein Signal gegen ein LGBTQ-feindliches Gesetz der ungarischen Regierung. Der Kommentar.

Die Fußball-Funktionäre der Uefa haben sich falsch entschieden. Sie hätten es erlauben sollen, das Münchener Stadion in Regenbogenfarben erleuchten zu lassen als starkes Zeichen für Toleranz, Menschlichkeit und europäische Werte.

Sie begründen das Verbot mit dem Hinweis, der Sport solle politisch neutral sein. Das ist in diesem Falle aber nicht möglich. Die Uefa verhindert zwar das Ansinnen des Münchener Stadtrats, mit der Aktion sich mit der LGBTQI-Community in Ungarn zu solidarisieren, stellt sich aber damit scheinbar an die Seite des ungarischen Parlaments, das jüngst ein Gesetz erließ, das Homosexuelle und Transsexuelle diskriminiert.

Die Arena ohne Regenbogen.

EM 2021: Uefa hätte Farbe bekennen können

Die Fußball-Funktionäre hätten auch Farbe bekennen können mit dem Hinweis auf die eigene Kampagne gegen Rassismus. Wenn Fußballstars rund um Übertragungen von Champions-League-Spielen „No racism“ sagen, dann sind sie auch nicht politisch neutral.

Nun können Zuschauerinnen und Zuschauer das Votum der Uefa korrigieren, wenn sie die Regenbogen-Fähnchen von NGO im Stadion schwenken. (Andreas Schwarzkopf)

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa/Archivbild

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