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Umweltschutz

Europas Axt im Regenwald

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
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Die Bundesregierung sollte mit dem EU-Parlament für einen gesetzlichen Rahmen für eine entwaldungsfreie Lieferkette sorgen, um die Abholzung des Dschungels zu reduzieren. Der Kommentar.

Nüchtern betrachtet war schon lange klar, dass Aktionen wie die von Krombacher den Regenwald nicht retten. Jahrelang warb die Brauerei damit, für jeden verkauften Bierkasten einen Quadratmeter Forst zu schützen. Doch freiwillige Initiativen und Zertifizierungen führen nicht zum Ziel, die Entwaldung zu stoppen, wie es die EU schon bis 2020 anstrebte.

Der jüngste WWF-Bericht zeigt, dass die Union nach China der zweitgrößte Waldvernichter ist. Für den Anbau von importiertem Soja, Rindfleisch oder Kaffee werden pro Jahr Flächen viermal so groß wie der Bodensee gerodet. Das schädigt lokale Ökosysteme und treibt den Klimawandel.

Was kann der europäischen Axt im Regenwald Einhalt gebieten? Nur eine Regulierung, ein gesetzlicher Rahmen, um entwaldungsfreie Lieferketten zu schaffen. Firmen brauchen dafür klare Vorgaben, Sanktionen bei Verstößen inbegriffen. Das EU-Parlament hat sich dafür schon ausgesprochen. Die Bundesregierung muss das zu ihrem Projekt und bei der EU-Kommission Druck machen. Denn innerhalb der Union geht der größte Teil der Waldzerstörung auf das deutsche Konto.

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