Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ein Teilnehmer einer Gegendemonstration steht mit einem Papp-Schild mit der Aufschrift „Geimpft und stolz drauf“ und dem Aufkleber „Impfgegner*innen nein danke“ auf dem Opernplatz in Hannover.
+
Ein Teilnehmer einer Gegendemonstration steht mit einem Papp-Schild mit der Aufschrift „Geimpft und stolz drauf“ und dem Aufkleber „Impfgegner*innen nein danke“ auf dem Opernplatz in Hannover.

Corona-Pandemie

Impfen jetzt mit voller Kraft - sonst droht die Impfpflicht

  • Michael Bayer
    VonMichael Bayer
    schließen

Die Bereitschaft zur Immunisierung sinkt auf einen Tiefstand. Die Politik muss aus ihrer Lähmung heraustreten – sonst droht die Impfpflicht.

Am 9. Juni zählte das Gesundheitsministerium noch 1,4 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus in 24 Stunden. Am Donnerstag (29.07.2021) waren es keine 436.000 mehr. Die Kurve geht steil nach unten. Zu einem Zeitpunkt, weit weg von einer Grundimmunität, an dem gerade einmal gut die Hälfte der Bevölkerung beide Dosen in sich trägt – und die Infektionen anziehen.

Diese Entwicklung trifft nicht nur jene, die sich bewusst gegen eine Impfung entscheiden. Sie gefährdet auch alle, für die es keine Vakzine gibt: Millionen Kinder, Schwangere, Kranke. Und niemand weiß, wie lange die Wirkung bei alten Menschen anhält, die zuerst die Spritzen bekamen.

Die Bereitschaft zur Immunisierung sinkt auf einen Tiefstand.

Es gilt jetzt zu impfen, sonst kommt später die Impfpflicht

Wenn Bund und Länder unsere Verwundbaren schützen wollen, müssen sie endlich aus ihrer Sommer- und Wahlkampflähmung heraustreten. Sie müssen den Trend umkehren.

Die Mittel dazu sind seit Wochen klar, werden aber kaum umgesetzt: aufsuchende Impfangebote überall dort, wo viele auf engem Raum leben oder arbeiten, argumentative Überzeugungsarbeit, Werbekampagnen, konkrete Empfehlungen für Jugendliche statt einer zurücklehnenden Haltung der Impfkommission und ja: Nachteile für jene, die sich impfen lassen könnten, aber nicht wollen. Wir brauchen die Kraftanstrengung jetzt. Sonst bleibt später nur die Impfpflicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare