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Wer Pizza bringt, soll ordentlich  behandelt werden.
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Wer Pizza bringt, soll ordentlich behandelt werden.

Lieferando

Endlich unbefristet

  • Steffen Herrmann
    VonSteffen Herrmann
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Der Lieferdienst Lieferando bindet seine Beschäftigten langfristig an sich, um im Konkurrenzkampf zu bestehen, und sollte bei fairer Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen nachlegen. Der Kommentar.

Das ist mal eine gute Nachricht von den Lieferdiensten: Lieferando stellt seine Fahrerinnen und Fahrer unbefristet an. Der Marktführer in Deutschland ruft den eigenen Leuten damit zu: Bitte bleibt bei uns. Lieferando ist dringend darauf angewiesen, seine Kuriere zu halten. Derzeit kommen beinahe monatlich neue Lieferdienste auf den Markt. Überleben wird nur, wer möglichst schnell möglichst viele Produkte liefern kann. Dafür braucht jeder Lieferdienst viel Personal auf der Straße.

Gleichzeitig ist das Selbstbewusstsein bei den Fahrerinnen und Fahrern gewachsen: Sie fordern immer öfter mit Betriebsratsgründungen oder wilden Streiks ein, was selbstverständlich sein sollte: faire Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen und Respekt.

Denn daran fehlt es in der Branche noch an vielen Stellen. Das zeigen derzeit die Proteste beim Lieferdienst Gorillas in Berlin. Die Politik sollte sich also nicht auf den guten Willen der Lieferdienste verlassen. Die gesamte Plattformökonomie braucht strenge, im besten Fall europäische Regeln. Die nächste Bundesregierung ist gefragt.

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